29 Aug

Was ist Diabetes?

Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch einen dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel. Sie wird auch Zuckerkrankheit genannt. Bei Diabetes gibt es zwei verschiedene Formen. Es gibt Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2. Diabetes Typ 1 beginnt meist ab einem Alter von 20 Jahren. Die Ursache ist eine Autoimmunerkrankung. Dabei greift das Immunsystem ihren eigenen Körper an. Hier werden dann die Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört. Typ 2 tritt meistens ab dem 30 Lebensjahr auf. Sie wird auch Altersdiabetes genannt. Junge Menschen können aber auch davon betroffen sein. Die Ursachen sind meistens Bewegungsmangel, Übergewicht und andere Faktoren. Weltweit sind ca. 415 Millionen Menschen an einem Diabetes erkrankt. Diese sind im Alter zwischen 20 und 79 Jahren. Alleine in Deutschland sind an einem Diabetes 7 Millionen Menschen davon betroffen. Die Zahlen steigen immer weiter an. Diabetes ist daher eine Volkskrankheit. Sie kann folgen haben wie zum Beispiel einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall.

Symptome von Diabetes

Meistens wird Diabetes Typ 2 erst später entdeckt da die Symptome sich weniger zeigen. Die häufigsten Symptome sind Schwäche, Leistungsminderung und Müdigkeit. Weitere Anzeichen sind ein häufiger Harndrang und ein vermehrtes Durstgefühl. Die Überflüssige Glucose wird über den Harn ausgeschieden. Dies geschieht ab einer bestimmten Blutzucker-Konzentration. Die Betroffenen haben einen häufigen Harndrang, da mehr Wasser als übrig nachgezogen wird, durch einen zuckerhaltigen Harn. Das Durstgefühl ist vermehrt, da der Körper die Flüssigkeit wieder ausgleicht. Einige weitere Symptome sind noch Juckreiz, Gewichtsveränderung, ständiges Hungergefühl, schlecht verheilende Wunden und ein wiederkehrender Harnwegsinfekt. Beim Diabetes Typ kann es Ihnen passieren, dass der Blutzucker so hoch ist, dass die Nieren zu viel Flüssigkeit ausscheiden und der Körper so den Verlust über das Trinken gar nicht mehr ausgleichen kann. Im Durchschnitt beträgt der Flüssigkeitsmangel acht bis zwölf Liter. Da ihr Körper dann austrocknet kann es zu Bewusstseinsstörungen oder sogar zum Koma führen.

Diabetes erkennen

Um früh genug eine Diagnose stellen zu können, sollten Sie regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen. So wird Ihr Blutzucker immer überprüft. Das gilt vor allem dann, wenn Sie ein Diabetes-Risiko haben, das erhöht ist. Dort wird dann Ihr Blutdruck gemessen und Ihr Blut untersucht. Gemessen und gewogen werden Sie dort auch. Es können sich Schäden wie Durchblutungsstörungen, Schäden an Nieren und Augen uns Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickeln. Dies geschieht, wenn man eine Diabetes Jahre lang unbemerkt geblieben ist. Diese Erkrankungen lassen sich bei einer frühzeitigen Feststellung vermeiden, da Sie rechtzeitig behandelt werden können. Für eine sichere Diagnose misst der Arzt einige Werte wie den Nüchternblutzucker, Gelegenheitsblutzucker, oraler Glukosetoleranztest und den Langzeitblutzucker. Der Nüchternblutzucker wird vor dem Frühstück gemacht, da Sie vier Stunden vorher keine Nahrung zu sich nehmen dürfen. Auch Kaffee, Zigaretten, Tee und Kalorienhaltige Getränke sollten Sie vor dem Messen vermeiden. Bei dem oralen Glukosetoleranztest sollen Sie 10 Stunden vorher nichts essen. Für diesen Test müssen Sie eine Flüssigkeit trinken, die 75 Gramm Zucker enthält.

29 Aug

Was ist eine Allergie?

Das Immunsystem reagiert bei einer Allergie stark auf eine oder sogar mehrere Substanzen, die Körperfremd sind. Diese Stoffe sind eigentlich harmlos, aber Ihr Körper bekämpft diese Substanzen, als wären es Krankheitserreger. Obwohl es keinen Anlass gibt, bekämpft das Immunsystem diese Stoffe. Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Allergien. Die Symptome sind ebenfalls unterschiedlich und können immer anders sein. Oft treten auch mehrere Beschwerden gleichzeitig auf. Zum Beispiel Asthma schnupfen oder Magen-Darm-Beschwerden. Ein Mensch kann eine unbegrenzte Anzahl an Allergien haben. Meistens treten beim ersten Kontakt mit einem Allergen noch keine Beschwerden auf. Erst nach wiederholtem Kontakt kommen die Beschwerden zum Vorschein. Ein Körper-feindlicher Stoff wird als Antigene bezeichnet. Im Normalfall ist Ihr Immunsystem in der Lage zwischen einen harmlosen und einem gefährlichen Antigen zu unterscheiden. Dieser Mechanismus wird aber bei einer Allergie gestört. Diese Stoffe, die eigentlich ganz harmlos sind, werden nun als gefährlich eingestuft. Bei einer übertriebenen allergischen Reaktion wird dieses Antigen zu einem Allergen. 28 Prozent leiden an einer Allergie.

Symptome einer Allergie

Bei einer Allergie treten ganz unterschiedliche Symptome auf. So lange die Allergen noch im Organismus vorhanden ist, so lange bleiben dann auch die Symptome. Es gibt verschiedene Allergie-Typen. Von den Allergie-Typen hängen auch die Symptome ab. Wann die Symptome auftreten, wird vom Allergie-Typ bestimmt. Es ist immer unterschiedlich. Die Symptome können sofort innerhalb einer Sekunde auftreten oder auch erst nach ein paar Stunden. Oftmals ist es auch so, dass die Symptome erst nach ein paar Tagen auftreten. Eine Allergie kann zu örtlich begrenzten, aber auch zu allgemeinen Beschwerden führen. Je nach dem wo der Kontakt mit den Allergen stattgefunden hat, da treten dann auch die Symptome auf. Wenn das Allergen Kontakt mir den Schleimhäuten der Atemwege hatte, kommt es zu Niesen, Schnupfen oder es kann sogar zur Atemnot führen. Bei Kontakt mit den Augen führt das zu Juckreiz oder zum Tränen der Augen. Bei einem Magen-Darm-Trakt kommt es zum Erbrechen. Bei Kontakt mit der Haut kommt es zu Nesselsucht oder zu einem Hautausschlag. Die allgemeinen Symptome können den ganzen Körper treffen. Das Herz-Kreislauf-System ist bei einer Allergie besonders betroffen. Der Blutdruck kann fallen oder die Herzfrequenz kann sich beschleunigen.

Ursachen einer Allergie

Bakterien, Viren und Krankheitserreger werden vom Immunsystem abgewehrt. Wenn sich im Körper diese Erreger bilden, dann bildet das Immunsystem Antikörper. Dadurch wird der Körper immun dagegen. Bei einem wiederholten Kontakt mit den Erregern erkrankt man kein zweites Mal. Das liegt daran, dass sich das Immunsystem an den ersten Kontakt erinnert. Wenn der Körper bei einem Kontakt mit einem eigentlich harmlosen Stoff in Kontakt kommt und daraufhin Antikörper und Abwehrzellen bildet, dann spricht man von einer Allergie. Beim zweiten Kontakt werden wieder Antikörper gebildet und es tritt dann eine allergische Reaktion auf, die unterschiedliche Symptome hat.