29 Aug

Was ist ein Gynäkologe?

Die Gynäkologie auch Frauenheilkunde genannt, ist die Lehre von der Erkennung, Behandlung, Entstehung und Verhütung der Erkrankungen des Sexual- und Fortpflanzungstraktes einer Frau. Sie sollten mindestens einmal im Jahr einen Gynäkologen aufsuchen und sich untersuchen lassen. Viele Frauen meinen sie brauchen eine solche Untersuchung nicht, da sie keine Beschwerden haben. Trotzdem ist der Besuch eines Arztes empfehlenswert, da man so meistens schlimmeres verhindern kann. Der Gynäkologe dient zur Vorsorge und er erkennt, wenn eine Krankheit entsteht. Sie kann von ihm erkannt werden, bevor eine die Beschwerden auftreten. Somit ist die Chance auf eine Heilung deutlich höher. Diese Vorsorge übernimmt die Krankenkasse. So eine Vorsorge können Sie bei jedem Gynäkologen machen und es ist wichtig, dass sie sich dort gut aufgehoben fühlen. Bei der Einnahme der Pille müssen sie sogar zu zwei Vorsorgeterminen im Jahr gehen. Diese sollten immer eingehalten werden, da es immer zu Beschwerden kommen kann und diese Einnahme regelmäßig kontrolliert werden muss.

Die gynäkologische Untersuchung

Sie ist eine der wichtigsten Kontrolluntersuchungen. Bei der Vorsorge können zum Beispiel Anzeichen auf Brust- oder Gebärmutterhalskrebs erkannt werden. Je früher eine Diagnose gestellt werden kann, desto schneller und besser ist die Behandlung. Die Vorsorge ist auch für Beratungen und Fragen zum Thema Schwangerschaft, Menstruation und Verhütung da und hilft Ihnen dabei alle offenen Fragen zu klären. Bei Beschwerden sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen um Schlimmeres zu vermeiden. Es gibt einige Symptome, die der Grund für eine Untersuchung sind. Zum einen bei Schmerzen im Genitalbereich suchen Frauen oft einen Gynäkologen auf. Diese Schmerzen können zum Beispiel beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr auftreten. Auch Regelbeschwerden sind ein Grund für einen Besuch beim Frauenarzt. Falls die Blutung mal zu stark ist oder sie Regelschmerzen haben. Auch bei einer Brust Veränderung sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Sie könnten zum Beispiel verknotet oder sogar verhärtet sein. Auch beim Thema Schwangerschaft oder Sexualität können Sie sich bei Ihrem Frauenarzt beraten lassen.

Ablauf der gynäkologischen Untersuchung

Vor der Untersuchung sollen Sie bei ihrem Arzt mit Absprache eine Urinprobe angeben. Dort kann der Arzt einen Teststreifen entnehmen und ihn nach keimen, Blut oder Entzündungen untersuchen. Beim Verdacht einer Schwangerschaft kann die Urinprobe ebenfalls verwendet werden. Mit ihr kann der Arzt eine eindeutige Schwangerschaft feststellen. Ein weiterer Vorteil der Urinprobe ist das die Blase dann schon geleert ist und Sie bei der Untersuchung ein erleichterndes Gefühl haben. Zu Beginn fragt Sie der Arzt nach Beschwerden oder Ähnliches. Außerdem wird sie der Arzt nach derzeitiger Verhütung, Medikamenteneinnahme, Partnerschaft und Regelblutung ausfragen, da diese Informationen später sehr wichtig sein können. Anschließend schaut der Arzt nach Auffälligkeiten, Fehlbildungen oder Verletzungen nach. Der Unterbauch wird von ihm abgetastet.